Pressemitteilung Aufstellungsversammlung

Am 28. April hat die Piratenpartei ihre Aufstellungsversammlung für den Wahlkreis 248 in Bad Neustadt an der Saale abgehalten.
Benjamin Wildenauer, der nach drei Jahren als stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Bezirksverband im vergangenen Jahr zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde, wird die Piraten im Wahlkreis Bad Kissingen durch den Wahlkampf führen.

Wildenauer sitzt seit 2014 im Bad Brückenauer Stadtrat und hat sich dort unter anderem einen Namen als „das Netzausbaugewissen der Stadt“ gemacht. Er trat der Piratenpartei 2009 bei, als die Debatte über Netzsperren hohe Wellen in der Bundesrepublik schlug. In seiner Ansprache wies er vor allen Dingen auf die steigende Notwendigkeit der Piraten hin. Zwar werde in der Öffentlichkeit häufig der Eindruck erweckt, sämtliche etablierten Parteien würden sich mittlerweile mit den wichtigen Themen der Piraten auseinandersetzen, jedoch »beweisen sie in schöner Regelmäßigkeit aufs Neue, dass sie es schlicht und ergreifend nicht können oder nicht wirklich wollen«, wie man es just am Tag vor der Aufstellungsversammlung wieder einmal an den Beschlüssen im Bundestag beobachten konnte.
»Mit jedem einzelnen Prozentpunkt den wir in den vergangenen Jahren verloren haben sind wir Piraten proportional wichtiger für Deutschland und Europa geworden. Ich bin zuversichtlich, dass wir das dem Wähler auch wieder vermitteln können.«, begründete Wildenauer seine Motivation, mit unbändigem Optimismus in den Wahlkampf zu gehen. »Ich kandidiere – wie auch schon vor vier Jahren – nicht, um 2 oder 3 Prozent zu holen. Wer das als Ziel ausgibt, wird niemals etwas bewirken. Ich kandidiere um mit den Piraten endlich in den Bundestag einzuziehen, selbst wenn der Wind im Moment auch ungünstig stehen mag. Denn der Wind kann sich bekanntlich von einem Tag auf den anderen drehen.«

Am 24. September werden die Wähler an die Urnen gerufen, um einen neuen Bundestag zu wählen. Der 32-jährige Benjamin Wildenauer steht auf der bayerischen Landesliste der Piraten auf einem aussichtsreichen 4. Platz.

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